Trauerspruch für Karte

Der Tod eines Menschen macht immer betroffen. Auch wenn die Empfindungen bei jeder Todesnachricht andere sind, so bleibt doch immer das Mitgefühl für die Angehörigen. Hat man den Verstorbenen nur oberflächlich gekannt, muss man in der Trauerkarte nicht zwingend von „tiefer Trauer“ sprechen. Das ist nicht nötig und das erwarten die Hinterbliebenen auch nicht. Anders sieht es natürlich aus, wenn eine langjährige Freundschaft gepflegt oder eine Verwandtschaft besteht. Hier können, nein müssen sogar, die Zeilen eingehender und persönlicher sein. Diese Erwartungshaltung werden wohl die meisten Hinterbliebenen in einem solchen Fall haben. Zumindest dann, wenn es sich zu Lebzeiten um ein gutes Verhältnis gehandelt hat. In den meisten Fällen kann es angebracht sein, einen Trauerspruch der Karte hinzuzufügen. Dieser kann als Einleitung dienen oder auch als Schluss bei einer Kondolenzkarte verwendet werden. Wird der Trauerspruch als Schluss verwendet, wird man hier meist solche Trauersprüche nutzen, in denen der Hoffnung Ausdruck verliehen wird, dass die Hinterbliebenen Trost und Hoffnung finden mögen. Vor Plattitüden als Trauerspruch sollte man sich allerdings hüten und in jedem Fall davon Abstand nehmen. Dass die Zeit alle Wunden heilt, wird wohl kaum ein Hinterbliebener in den ersten Tagen nach dem Tod eines lieben Menschen hören und auch nicht lesen wollen. Zu frisch ist noch der Schmerz, zu groß das Leid, als das man sich vorstellen könnte, dass die Sonne wieder hell scheinen kann. Persönliche, individuelle Worte sind hier angebrachter.

Der Trauer Ausdruck verleihen

Große Dichter haben uns zahlreiche Trauersprüche und Trauerzitate hinterlassen, mit denen wir unserer Trauer Ausdruck verleihen können. Es gibt sehr viele Beileidssprüche, die individuell zur Situation passen. Um Anregungen zu finden, lohnt es sich im Internet nach einem Trauerspruch zu suchen. Wer speziell einen Trauerspruch für eine Kondolenzkarte sucht, sollte seine Suche entsprechend eingrenzen, damit er den passenden Sinnspruch findet. Es gibt auch die Unterscheidung zwischen weltlichen und religiösen Trauersprüchen, die man dementsprechend auswählen kann. Wichtig ist es darauf zu achten, dass der Trauerspruch zu dem Verstorbenen und seinen Hinterbliebenen passt. Es wäre nicht ratsam, einen katholischen Trauerspruch zu wählen, wenn der Verstorbene evangelischen Glaubens war. Ebenso falsch wäre es, einen christlichen Trauerspruch auszuwählen, wenn der Verstorbene kein Anhänger der Kirche war. Hier ist Einfühlungsvermögen und Takt gefragt, am besten verlässt man sich hier auf sein individuelles Bauchgefühl. Ist man sich sehr unsicher, welcher Trauerspruch der passende wäre, kann man auch einen „allgemeinen“ Trauerspruch oder ein Gedicht nutzen, dass zu der traurigen Situation passt. Das Gedicht oder der Sinnspruch sollten allerdings das Leid der Angehörigen nicht verstärken, sondern ihnen im Gegenteil Halt und Stütze sein.

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